Aktuelles

15.10.2018

Sandfang an der Bloher Landstraße

Unterhalb der Bloher Landstraße nördlich der Haaren wurde im Sommer 2018 ein neuer Sandfang errichtet. Die Gesamtlänge des Sandfangs beträgt rund 50 m, die Breite des benötigten Grundstücks für die Aufweitung inklusive Räumstreifen und Ablagerungsfläche für das entnommene Sediment beträgt rund 20 m. Der ca. 3,5 m breite Fahrweg zum Sandfang wurde in Schotterbauweise errichtet. Der Sandfang wurde mit einer dauerhaft durchflossenen Niedrigwasserinne mit einer Sohlbreite von ca. 2 m konstruiert. Die Niedrigwasserrinne wird durch einen rund 60 cm hohen Damm aus Wasserbausteinen vom Entnahmebereich abgetrennt. Bei höheren Abflüssen, die auch eine erhöhte Sandfracht mit sich bringen, wird der gesamte Sandfang durchflossen, während bei sommerlichen Niedrigabflüssen hauptsächlich die Rinne durchströmt wird. Direkt oberhalb des Einlaufbereichs wird durch seitliche Einengungen des Profils eine geschwungene Linienführung der Niedrigwasserrinne erzeugt. Durch die Linienführung soll der überwiegende Teil der mitgeführten Sedimente in den Entnahmebereich geleitet werden, da der Einlaufbereich der NW-Rinne im Sandfang nach dem Krümmungsscheitel des durch Wasserbausteine vorgegebenen Mäanders liegt. Dort ist durch die Sekundärströmung in der Krümmung der geringste Sedimenttransport vorhanden, während an der Gleithangseite und damit an der Einmündung in den Sandentnahmebereich die Hauptfracht der Sedimente transportiert wird (Prallhang-Gleithang-Prinzip, siehe Abbildung).

Prinzipskizze Sandfang

Der Entnahmebereich neben dem Damm der Niedrigwasser-rinne hat eine Breite von rund 10 m. An der Böschungsober-kante befindet sich der Räumstreifen, dem sich die Sand-ablagerungsfläche anschließt. Die Abfuhr der entnommenen Sedimente erfolgt über die Bloher Landstraße mindestens einmal jährlich.

 

15.09.2018

Beginn der Gewässerräumung 2018

Die Haaren-Wasseracht ist gesetzlich verpflichtet, etwa 190 km Gewässer II. und III. Ordnung ordnungs-gemäß zu unterhalten. Diese Arbeit ist notwendig, um Wohngebiete und landwirtschaftliche Nutzflächen vor Überschwemmung zu bewahren und um eine ordnungsgemäße Landwirtschaft zu ermöglichen.
Unsere Aufgaben werden erheblich erschwert, weil immer wieder an den Gewässerrändern Bauten errichtet, Bäume und Sträucher gepflanzt und Gartenabfälle abgelagert werden. Nach den Vorschriften der Satzung muss hier eine Freizone von 5 Metern für die Durchführung der Verbandsaufgaben dauernd freigehalten werden. Dies gilt auch für das Anlegen von Freigärhaufen und das Ablagern von Rundballen.  In diesem Jahr wird gemäß Vorstandsbeschluss zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Gewässer-abflusses auf Flächen, die bis zum 15. Oktober nicht abgeerntet oder schon wieder bestellt sind, keine Rücksicht mehr bei der Durchführung der Gewässerunterhaltung genommen. Für die dabei entstehenden Kulturschäden wird kein Schadensersatz geleistet! Mit der diesjährigen Herbsträumung der Gewässer II. und III. Ordnung wird, soweit sie von der Haaren-Wasseracht ausgeführt wird, ab sofort begonnen.

Die Anlieger werden hiermit aufgefordert, ihre in die Gewässer einmündenden Verrohrungen, Drän-ausmündungen, Weidepumpen mit Schlauchanlagen und alle sonstigen Anlagen in und an den Gewässern zu entfernen oder in geeigneter Weise auffallend deutlich erkennbar zu machen, um Beschädigungen durch Räumgeräte zu vermeiden. Gemäß der Satzung haben die Mitglieder des Verbandes nach dieser Ankündigung zu dulden, dass die Beauftragten des Verbandes die Grundstücke betreten und im erforderlichen Umfang mit zeitgemäßen, zweckdienlichen Räumgeräten befahren und vorübergehend benutzen. Hieraus kann kein Anspruch auf Entschädigung, insbesondere an der Feldbestellung, hergeleitet werden.
Die Ablage des Räumgutes erfolgt wechselweise am Gewässerufer, soweit dieses ungehindert möglich ist. Die Mitglieder sind verpflichtet, den bei der Gewässerunterhaltung anfallenden Aushub entschädigungslos aufzunehmen und innerhalb eines Jahres auf eigene Kosten zu beseitigen. Der Aushub ist so abzulagern, dass er nicht in das Gewässer zurückgleiten oder durch sein Gewicht die Ufer zum Einsturz bringen kann.

 

29.08.2018

Ofener Fliegerhorst1

Landeswettbewerb "Bach im Fluss"

Auf dem ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst war die Ofener Bäke im Jahr 2014 auf mehr als 1000 Metern renaturiert worden. Jetzt ist das Projekt als eines von 12 in Niedersachsen für den Umweltwettbewerb „Bach im Fluss“ in der Kategorie „Hauptamt“ nominiert. Bei dem Wettbewerb werden die Projekte in zwei Kategorien unterschieden: die Umsetzung wird überwiegend hauptamtlich oder ehrenamtlich durchgeführt. Die Preisverleihung (die Bachperle) wird am 15. Oktober 2018 in Hannover stattfinden.

Ofener Fliegerhorst2Mit dem Ziel, die Gewässerentwicklung in Niedersachsen zu fördern, gelungene Projekte der Fließgewässerentwicklung öffentlich zu präsentieren und die Vorbildfunktion guter Projekte zu nutzen, wurde der Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss“ vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens 2010 ins Leben gerufen. 2018 wird er zum fünften Mal durchgeführt.

 

Ein Ziel der Renaturierung war die Wiederherstellung der Durchgängigkeit dieses Fließgewässers. Nun fließt die Bäke wieder größtenteils oberirdisch und bestimmt in Teilen ihren Lauf auch selbst. Dafür sorgt auch der Verzicht auf massive Ufer- und Sohlbefestigungen, der eine Eigendynamik der Bäke für ihren künftigen Verlauf erlaubt. Sie ist erheblich ökologisch aufgewertet worden und bildet jetzt wieder einen wertvollen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Betreut wird das kleine Fließgewässer vom Sportfischereiverein Oldenburg. Beim Monitoring durch Elektrobefischung wurden bereits Forellen ausgemacht, die nicht vom Verein ausgesetzt worden waren.

01.04.2018

Elektrotechnische Erneuerung des Schöpfwerkes

Seit 1982 wird das Schöpfwerk durch die Haaren-Wasseracht betrieben. Es verhindert das Eindringen von Tidehochwasser aus der Hunte in die Haaren, wodurch Tidehochwasserstände in der Haaren vermieden werden. Gleichzeitig anfallende Hochwasserabflüsse können zudem schadlos an die Hunte abgegeben werden. Durch eine vorgeschaltete Wehranlage wird auch in Trockenzeiten (oder bei Tideniedrigwasser) ein Mindestwasserstand gehalten.

Die mittlerweile störanfällige und wegen des mangelnden Berührungsschutzes nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprechende elektrische Ausrüstung des nunmehr 36 Jahre alten Haarenschöpfwerks soll dahin gehend erneuert werden, dass der erforderliche Grad an Funktions- und Betriebssicherheit auch für die nächsten 20 Jahre hergestellt wird. Die geplanten Maßnahmen beschränken sich auf die Erneuerung der Schalt- und der Pegelanlage.

Da bereits ein Leitsystem im Schöpfwerk in begrenztem Umfang an die alte Schaltanlage angebunden war, ist geplant, künftig nicht nur einen Teil, sondern alle erforderlichen Einstellparameter auch aus der Ferne beobachten und verstellen zu können. Zur genaueren Steuerung und zur Anpassung der Abpumpmenge an die Erfordernisse soll eine Pumpe für den drehzahlgeregelten Betrieb umgerüstet werden.

Die Arbeiten sollen bis Ende September 2018 abgeschlossen sein.

 

13.03.2018

Beitragssätze und Hebung 2018

Der Versand der Veranlagungsbescheide für das Jahr 2018 erfolgt in diesen Tagen. Die Beitragssätze bleiben weiterhin unverändert bei 18,50 EUR als Mindestbeitrag und Hektarsatz.

13.09.2017

Entleerung Sandfang in der Haaren am Uhlhornsweg

Es ist wieder soweit. Der Sandfang in der Haaren vor der Brücke über den Uhlhornsweg ist wieder gut gefüllt. 2000 Kubikmeter Sand sind in den letzten 4 Jahren angeschwemmt worden und müssen nun entfernt werden.
Ab kommender Woche wird ein Saugbagger den Sand durch ein 1,5 Kilometer langes Rohrleitungssystem zu einem Spülfeld am Hörneweg leiten.
Die Leitung wird entlang des Wanderweges in der Haarenniederung verlegt. Spaziergänger müssen dort mit Behinderungen rechnen.
Das Projekt soll Ende September abgeschlossen sein. Die Kosten für diese Aktion betragen ca. 70.000 Euro.

01.09.2017

Beginn der Gewässerräumung 2017

Die Haaren-Wasseracht ist gesetzlich verpflichtet, etwa 190 km Gewässer II. und III. Ordnung ordnungsgemäß zu unterhalten. Diese Arbeit ist notwendig, um Wohngebiete und landwirtschaftliche Nutzflächen vor Überschwemmung zu bewahren und um eine ordnungsgemäße Landwirtschaft zu ermöglichen.
Diese Aufgaben werden erheblich erschwert,weil immer wieder an den Gewässerrändern Bauten errichtet, Bäume und Sträucher gepflanzt und Gartenabfälle abgelagert werden. 

Nach den Vorschriften der Satzung muss hier eine Freizone von 5 Metern für die Durchführung der Verbandsaufgaben dauernd freigehalten werden. Dies gilt auch für das Anlegen von Freigärhaufen und das Ablagern von Rundballen. 
Diese Aufgaben werden erheblich erschwert, weil immer wieder an den Gewässerrändern Bauten errichtet, Bäume und Sträucher gepflanzt und Gartenabfälle abgelagert werden. Nach den Vorschriften der Satzung muß hier eine Freizone von 5 Metern für die Durchführung der Verbandsaufgaben dauernd freigehalten werden. Dies gilt auch für das Anlegen von Freigärhaufen und das Ablagern von Rundballen. 

In diesem Jahr wird gemäß Vorstandsbeschluss zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Gewässerabflusses auf Flächen, die bis zum 15. Oktober nicht abgeerntet oder schon wieder bestellt sind, keine Rücksicht mehr bei der Durchführung der Gewässerunterhaltung genommen. Für die dabei enstehenden Kulturschäden wird kein Schadensersatz geleistet! Mit der diesjährigen Herbsträumung der Gewässer II. und III. Ordnung wird, soweit sie von der Haaren-Wasseracht ausgeführt wird, ab sofort begonnen.
Die Anlieger werden hiermit aufgefordert, ihre in die Gewässer einmündenden Verrohrungen, Dränausmündungen, Weidepumpen mit Schlauchanlagen und alle sonstigen Anlagen in und an den Gewässern zu entfernen oder in geeigneter Weise auffallend deutlich erkennbar zu machen, um Beschädigungen durch Räumgeräte zu vermeiden. Gemäß der Satzung haben die Mitglieder des Verbandes nach dieser Ankündigung zu dulden, dass die Beauftragten des Verbandes die Grundstücke betreten und im erforderlichen Umfang mit zeitgemäßen, zweckdienlichen Räumgeräten befahren und vorübergehend benutzen. Hieraus kann kein Anspruch auf Entschädigung, insbesondere an der Feldbestellung, hergeleitet werden.
Die Ablage des Räumgutes erfolgt wechselweise am Gewässerufer, soweit dieses ungehindert möglich ist. Die Mitglieder sind verpflichtet, den bei der Gewässerunterhaltung anfallenden Aushub entschädigungslos aufzunehmen und innerhalb eines Jahres auf eigene Kosten zu beseitigen. Der Aushub ist so abzulagern, dass er nicht in das Gewässer zurückgleiten oder durch sein Gewicht die Ufer zum Einsturz bringen kann

März 2016

Bekanntmachung
Neuwahl des Verbandsausschusses für die Amtszeit vom 01.04.2016 bis 31.03.2021

Für die Neuwahl des Verbandsausschusses gem. §§ 10 und 14 der Verbands-satzung wird folgendes bekannt gegeben:
Der Verbandsausschuss besteht aus 10 Mitgliedern, die ehrenamtlich tätig sind. Jedes Ausschussmitglied hat einen Stellvertreter. Die Stellvertretung ist persönlich und bei der Wahl festzulegen. Die Wahl erfolgt in 5 Wahlbezirken; je Wahlbezirk werden 2 Ausschussmitglieder und ihre Stellvertreter gewählt.

Für die Wahl des Ausschusses gelten folgende Wahlbezirke:

Wahlbezirk 1:
Leuchtenburg, Neusüdende, Borbeckerfeld, Borbeck, Heidkamperfeld, Heidkamp,
Metjendorf, Ofenerfeld und Neuenkruge
(Gemarkung Rastede: Flure 41 teilw., 42 teilw., 43 teilw., 45 teilw. und 46 teilw. Gemarkung Wiefelstede: Flure 20 teilw., 23 teilw., 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 40, 41 und 42).

Wahlbezirk 2:
Westerholtsfelde, Haarenstroth, Tannenkamp, Wehnerfeld, Wehnen, Ofen, Brokhausen und Bloh
(Gemarkung Wiefelstede: Flure 32 und 39. Gemarkung Bad Zwischenahn: Flure 31 teilw., 32, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49 und 50).

Wahlbezirk 3:
Petersfehn I, Petersfehn II, Kayhauserfeld, Wildenloh und Kleefeld
(Gemarkung Bad Zwischenahn: Flure 27 teilw., 28 teilw., 29 teilw., 33 teilw.,38, 39, 51, 52 und 53. Gemarkung Edewecht: Flure 21 teilw., 28 teilw., 29 teilw. und 30 teilw.)

Wahlbezirk 4:
Eversten, Bloherfelde und Wechloy
(Gemarkung Eversten: Flure 1, 2, 3, 4, 5, 8, 9, 13, 14 und 15)

Wahlbezirk 5:
Stadtmitte Oldenburg, Dietrichsfeld, Bürgerfelde, Alexandersfeld, Ofenerdiek,
Etzhorn teilw. und Nadorst teilw.
(Gemarkung Oldenburg: Flure 1,2, 3, 4 teilw., 5, 6, 7 teilw. und 8 teilw. Gemarkung Eversten: Flure 17, 18, 19 und 20. Gemarkung Ohmstede: Flure 18, 19 teilw., 20, 21 teilw., 31 teilw. und 32 teilw.)

Die Grenzen der Wahlbezirke sind auf der Wahlbezirkskarte im Maßstab 1:10.000
dargestellt. Diese und die Satzung werden in der Geschäftsstelle der Haaren-Wasseracht in Petersfehn, Sandweg 2, 26160 Bad Zwischenahn aufbewahrt und
können von den Verbandsmitgliedern während der Geschäftszeiten oder im Wahllokal eingesehen werden.

Wählbar ist jedes geschäftsfähige Verbandsmitglied, dass seinen Wohnsitz/Sitz im
jeweiligen Wahlbezirk hat.Ausschussmitglieder können nicht gleichzeitig Vorstands-mitglieder sein. Jedes Verbandsmitglied, das Beiträge an den Verband zu leisten hat, hat das Recht, selbst oder durch einen Vertreter mitzustimmen. Niemand kann bei der Stimmabgabe mehr als zwei Verbandsmitglieder vertreten. Eine schriftliche Vollmacht ist vorzulegen.

Das Stimmverhältnis ist dem Beitragsverhältnis gleich. Niemand hat mehr als zwei
Fünftel aller Stimmen.

Um das Grundeigentum streitende Personen sind stimmberechtigt. Sie und die gemeinschaftlichen Grundeigentümer können nur einheitlich stimmen; die an der Wahl Teilnehmenden haben die Stimmen aller. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

Die Wahl für die og. Wahlbezirke findet an folgenden Tagen statt:

Wahlbezirk 1: Mittwoch, den 9. März 2016, 14 Uhr
Hotel Köhncke, Metjendorf, Metjendorfer Landstr. 18

Wahlbezirk 2: Mittwoch, den 9. März 2016, 15.30 Uhr
Hotel Köhncke, Metjendorf, Metjendorfer Landstr. 18

Wahlbezirk 3: Freitag, den 11. März 2016, 15.30 Uhr
Landgasthof Bischoff, Kayhauserfeld, Woldlinie 74

Wahlbezirk 4: Freitag, den 11. März 2016, 14 Uhr
Landgasthof Bischoff, Kayhauserfeld, Woldlinie 74

Wahlbezirk 5: Mittwoch, den 9. März 2016, 17 Uhr
Hotel Köhncke, Metjendorf, Metjendorfer Landstr. 18

Die wahlberechtigten Verbandsmitglieder werden hiermit zu den Wahlen nach Maßgabe des für sie zuständigen Wahlbezirkes und Wahllokals eingeladen.

Schröder, Verbandsvorsteher

17.09.2014

Renaturierung der Ofener Bäke fertiggestellt

Die Renaturierungsmaßnahmen auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände wurden inzwischen abgeschlossen.
Am 16.09.2014 fand die offizielle Einweihung mit den Bürgermeistern der an der Finanzierung beteiligten Gemeinden Rastede und Wiefelstede, Vertretern des Landkreises Ammerland sowie den Vorstands- und Ausschussmitgliedern der Haaren-Wasseracht statt (NWZ vom 19.09.2014).

14.02.2014

Renaturierung der Ofener Bäke steht kurz bevor

Nachdem die Finanzierung der Maßnahme durch die Kompensations-vereinbarung mit den Gemeinden Wiefelstede und Rastede gesichert ist (NWZ vom 16.10.2013), kann nun mit den Arbeiten begonnen werden.

Image

Die Ofener Bäke ist ein Verbandsgewässer der Haaren-Wasseracht. Der für die Renaturierung vorgesehene Abschnitt dieses Gewässers liegt im Bereich des ehemaligen Fliegerhorstes Oldenburg auf dem Gelände des Landkreises Ammerland.
1952 wurde die Ofener Bäke beim Bau der Startbahn nach Westen verlegt.
6 Jahre später wurde sie aufgrund der Startbahnverlegung auf einem rd. 800 m langen Abschnitt verrohrt.
Im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist für die Ofener Bäke das gute ökologische Potenzial zu erreichen. Dazu gehört in erster Linie die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit. Darüber hinaus sollen eine Mindestwasserführung sichergestellt sowie zusätzliche Rückhalteräume geschaffen werden.
Im Zuge der Umnutzung des Fliegerhorstgeländes und der Bemühungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Flächen des ehemaligen Flieger-horstgeländes zu verkaufen, wurde seitens der Haaren-Wasseracht die Möglichkeit genutzt, die für die Renaturierung der Ofener Bäke erforderlichen Flächen zu erwerben.
Bei der Umsetzung der Maßnahme soll auf massive Ufer- und Sohlbefestigungen verzichtet und ein Entwicklungskorridor für die Eigendynamik der Bäke mit den dazugehörigen Uferbereichen geschaffen werden.
Mittlerweile wurden die Bauarbeiten bereits ausgeschrieben und vergeben. Mit den Arbeiten soll, soweit die Witterung es zulässt, voraussichtlich im März dieses Jahres begonnen werden.
Die Gemeinden Rastede und Wiefelstede als Vertragspartner können mit dieser Maßnahme ihre Ökokonten kräftig aufbessern, denn die Renaturierung der Bäke gilt auch bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises als „Ersatzmaßnahme“ für Eingriffe in die Natur durch die Bauleitplanung der Kommunen.
Kompensation am Gewässer reduziert auch die zunehmende Inanspruchnahme landwirtschaftlich genutzter Flächen.
Ein Großteil der von der Gemeinde Wiefelstede erworbenen Werteinheiten wird als Ausgleich für die geplante Erweiterung des Edeka-Logistikstandortes in Westerholtsfelde eingesetzt. Da bei der Aufstellung von Bebauungsplänen üblich ist, das der Veranlasser die Kompensation zu zahlen hat, ist somit auch EDEKA zu einem größeren Teil an der Renaturierung der Ofener Bäke beteiligt.

Image

Freuen sich über die Renaturierung der Ofener Bäke (von links): Hans-Günter Siemen (Bauamtsleiter Wiefelstede), Verbandsvorsteher Heiko Schröder, Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen, Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper, Marie Ubben (Niederlassungsleiterin Edeka) und Geschäftsführer Hartmut Lueken

19.08.2010

Entleerung des Sandfangs in der Haaren am Uhlhornsweg mittels Saugbagger

Es ist wieder soweit. Der Sandfang in der Haaren am Uhlhornsweg ist nach 3,5 Jahren wieder randvoll.
In dieser Zeit sind aus den Gewässern und Kanälen oberhalb des Sandfangs 2.000 m³ Sand angefallen.
Die Kosten für die Maßnahme betragen ca. 80.000 €.
Der Sand wird mittels eines Spülbaggers über eine 1.500 m lange Leitung zum Spülfeld am Hörneweg gespült.
Dort wird sich der Sand zunächst absetzen und dann schließlich abtransportiert.
Der Saugbagger wird in der 33. Kalenderwoche angeliefert und nimmt Anfang der 34. Kalenderwoche seine Arbeit auf. 
Das Projekt soll in zwei Wochen abgeschlossen sein.
Die Haaren-Wasseracht bittet während dieser Zeit auftretende Unannehmlich-keiten im Bereich des Wanderwegs entlang der Haaren zu entschuldigen.

22.02.2010

Kartierung der Verbandsgewässer der Haaren-Wasseracht

Die Anforderungen an die Gewässerunterhaltung der Unterhaltungsverbände haben aufgrund zunehmender ökonomischer und ökologischer Interessen, die an die Gewässer gestellt werden, zugenommen.  
So gilt es für die Haaren-Wasseracht, die Zielsetzungen folgender EU-Richtlinien miteinander zu verbinden:

  • Wasserrahmenrichtlinie (WRRL): Entwicklung eines guten ökologischen Potenzials
  • Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL): Erhaltung der wertbestimmenden Art "Steinbeißer"
  • Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL): Reduzierung der Hochwasserrisiken für das Verbandsgebiet.

Zur Umsetzung dieser Richtlinien muss der momentane Zustand der Gewässer der Haaren-Wasseracht erfasst werden.
Daher finden im Februar und März 2010 Kartierungsarbeiten statt, die durch ein Bremer Büro durchgeführt werden.
Für das Kartieren der Gewässer Haaren, Putthaaren, Ofener Bäke, Ofenerdieker Bäke und Hausbäke ist das Betreten der angrenzenden Grundstücke erforderlich.
Die Bearbeitung findet in enger Abstimmung mit der Landwirtschaftskammer und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie den Unteren Wasserbehörden und Unteren Naturschutzbehörden statt.

24.10.2009

Fischtreppe beim Hochwasserrückhaltebecken fertig gestellt

Die Fischtreppe wurde nach 3 Wochen Bauzeit fertig gestellt.

01.10.2009

Bau der Fischtreppe beim Hochwasserrückhaltebecken

In der 41. Kalenderwoche 2009 beginnt der Bau der Fischtreppe beim Hochwasserrückhaltebecken in Petersfehn.
Es wird in das Gerinne der Haaren ein Querriegel-Beckenpass eingebaut. Der Pass besteht aus 8 Querriegeln mit einem Höhenunterschied von je 10 cm  (ingesamt 80 cm). 
Auf diese Art und Weise wird den Fischen der Auf- und Abstieg zwischen Hochwasserrückhaltebecken und Haaren ermöglicht.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober 2009 abgeschlossen sein.
Der entlang des Hochwasserückhaltebeckens verlaufende Wanderweg ist während dieser Zeit nur eingeschränkt nutzbar.
Wir bitten die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Einen entsprechenden Presseartikel finden sie hier.

05.04.2008

Beitragshebung der Haaren-Wasseracht

Die Hebung der Beiträge erfolgt erstmals auf der Grundlage des geänderten Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG).
Dies führt zu gravierenden Änderungen. Zum einen wird der Mindestbeitrag auf den Hektarsatz angehoben. Dies bedeutet trotz des gesenkten Hektarsatzes eine Anhebung von 13,50 € auf  18,50 €/Jahr.
Zum anderen wird die Hebung von Erschwernisbeiträgen konsequent gemäß dem NWG durchgeführt. Dies bedeutet zusätzlich zum Flächenbeitrag  je nach Nutzungsschlüssel gemäß Kataster den einfachen, zweieinhalbfachen oder vierfachen Hektarsatz.
Besonders betroffen sind dabei Grundstücke mit einer Größe von 2.000 bis 10.000 m², die vom GLL aufgrund ihrer tatsächlichen Nutzung als Gebäude- und Freifläche mit Wohnnutzung mit dem maximalen möglichen Erschwernisbeitrag eingestuft worden sind. 
Dies kann zu einer Erhöhung der Beiträge um 79,00 € gegenüber dem Vorjahr führen. Dieses Problem wurde bereits in der NWZ bei der Hunte-Wasseracht thematisiert.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Haaren-Wasseracht. Es wird um Verständnis gebeten, dass bei einer zu erwartenden starken Nachfrag der Verband zu Beginn der Beitragshebung nur eingeschränkt zu erreichen ist. 
Nähere Informationen über das neue Beitragssystem erhalten Sie unter Der Verband / Beiträge und Satzung .

21.12.2007

Änderung der Satzung der Haaren-Wasseracht

Der Verbandsausschuss der Haaren-Wasseracht hat in seiner Sitzung am 14.12.2007 mit Wirkung vom 01.01.2008 die Änderung der Verbandssatzung einschließlich der Veranlagungsregeln beschlossen.
Der Landkreis Ammerland als Aufsichtsbehörde der Wasser- und Bodenverbände hat die Satzungsänderung am 17.12.2007 genehmigt. Die Satzungsänderung wurde am 21.12.2007 im Amtsblatt für den Landkreis Ammerland veröffentlicht.

07.12.2007

Überschwemmungen im Verbandsgebiet

Nach Niederschlägen von 40 l/m² und mehr werden Teile des  Verbandsgebietes der Haaren-Wasseracht überschwemmt.